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Die Harmonie des Ähnlichen

zur Autorin

«Ich schreibe, also bin ich.»

 

Bettina Maria Wille (1974) lebte nach ihrem Studium in Salzburg und viele Jahre auf einer griechischen Insel in der Ägäis, bevor sie 2011 wieder zurück nach Tirol kehrte. Das Schreiben begleitet sie, solange sie denken kann. Ihr Debütroman «Die Harmonie des Ähnlichen» ist der Auftakt ihrer großen «Sonia Delaunay»-Trilogie.

Ihre Kindheit und Jugend verbrachte Wille in einem beschaulichen Dorf im Tiroler Oberland. Sie merkte schon bald, dass es sie hinaus in die Welt zog. Mit neun Jahren teilte sie ihrem Klassenlehrer mit, dass sie Archäologin werden würde. Der Weg dorthin war lang, doch hielt sie, knapp zwanzig Jahre später, den Abschluss ihres Diplomstudiums der Klassischen Archäologie in Händen.

 

«Ich habe die Archäologie geliebt, liebe sie noch immer. Doch schon damals bereitete mir das Schreiben von Seminar- und Abschlussarbeiten die größte Freude!»

 

Hier war es wieder. Das unglaublich erfüllende Gefühl, zu schreiben. Dabei machte es wenig Unterschied, ob wissenschaftliche Beiträge, Kurzgeschichten oder Gedichte unter ihrer Feder entstanden. Der gemeinsame Nenner war die Freude am Erschaffen von Texten, am Spiel mit der Sprache.

Ihr Studium führte Wille von Innsbruck nach Salzburg und dann weiter nach Griechenland, wohin sie für viele Jahre ihren Lebensmittelpunkt verlegte.

 

«Was die Archäologie und das Schreiben gemeinsam haben? Beides ist beharrlich auf der Suche nach dem Unentdeckten.»

 

Dort, auf dieser kleinen Insel in der Ägäis, verfasste Wille ihren ersten Roman, ein Jugendbuch. Als die Wirtschaftskrise über Griechenland hereinbrach, entschied sie sich, nach Tirol zurückzukehren. Inzwischen Mutter von zwei Kindern, wagte sie dennoch auch beruflich einen Neuanfang: sie begann, als freie Journalistin tätig zu sein und schrieb sich zeitgleich für das Studium der Inklusionspädagogik ein.

 

«Das Leben ist zu schön, um nur eine Variante davon zu kosten.»

 

In diesen Jahren, als die Zeit knapp und die Kinder noch klein waren, entstand eine Vielzahl an Gedichten. Auch ihre Liebe zu Kurzgeschichten entwickelte sich weiter.

«Nur wer fort war, kann zurückkommen.»

 

Aktuell lebt Wille mit ihren Kindern, ihren Katzen und einem wohlgenährten, kleinen Hund (made for comfort, not for speed), in Tirol. Noch heute experimentiert sie gerne und sucht sich unentwegt neue Herausforderungen im Schreiben.

 

«Ich probiere mich gerne aus. Im Leben, wie im Schreiben.»

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